Kontraindikationen: wann man auf Thai-Massage verzichten sollte

Die Thai-Massage ist weltweit bekannt für ihre wohltuende Wirkung auf Körper und Geist. Doch trotz ihrer vielen Vorteile gibt es bestimmte Situationen, in denen man besser auf eine Thai-Massage verzichten sollte. Das Verständnis dieser Kontraindikationen ist entscheidend, um Ihre Gesundheit nicht zu gefährden. Was bedeutet Kontraindikation bei Thai-Massagen? Der Begriff „Kontraindikation“ bezeichnet eine spezifische Bedingung
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Oktober 16, 2025
Kontraindikationen: wann man auf Thai-Massage verzichten sollte

Die Thai-Massage ist weltweit bekannt für ihre wohltuende Wirkung auf Körper und Geist.

Doch trotz ihrer vielen Vorteile gibt es bestimmte Situationen, in denen man besser auf eine Thai-Massage verzichten sollte.

Das Verständnis dieser Kontraindikationen ist entscheidend, um Ihre Gesundheit nicht zu gefährden.

Was bedeutet Kontraindikation bei Thai-Massagen?

Der Begriff „Kontraindikation“ bezeichnet eine spezifische Bedingung oder Erkrankung, bei der eine Therapie nicht empfohlen oder sogar verboten ist.

Bei Thai-Massagen ist dies besonders relevant, da manche Techniken intensiv in das muskuläre und nervale System eingreifen.

Eine falsche Anwendung kann im schlimmsten Fall die bestehende Situation verschlimmern.

Wenn Thai-Massagen problematisch oder gefährlich sein können

Auch wenn Thai-Massagen als sanfte Heilmethode gelten, ist sie nicht frei von Risiken.

Besonders bei bestimmten körperlichen Zuständen kann der Druck oder das Dehnen negative Auswirkungen haben.

Akute Krankheiten und Fieber

Wer unter Fieber, Infektionen oder einem akuten Infekt leidet, sollte von jeder Massageart absehen.

Der Körper benötigt in diesen Phasen Ruhe und keine zusätzliche Belastung durch äußere Manipulation.

Frakturen, frische Operationen oder Wunden

Nach einer Operation oder bei Verletzungen kann Druck gefährlich sein.

Insbesondere bei nicht vollständig verheilter Haut oder Knochen sollte man eine Massage vermeiden.

Der Heilungsprozess könnte dadurch stark behindert werden.

Krebs und Tumorerkrankungen

Menschen mit Krebserkrankungen sollten Massagen nur nach Rücksprache mit dem Arzt durchführen lassen.

Manche Formen von Massage können die Durchblutung anregen und somit negativ wirken.

Bei aktiver Therapiephase sollte grundsätzlich auf intensive Massage verzichtet werden.

Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Bei Patienten mit Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder nach einem Herzinfarkt ist Vorsicht geboten.

Die Stimulation bestimmter Körperbereiche kann einen unerwünschten Anstieg des Blutdrucks verursachen.

Spezifische Risikogruppen: Wer besonders vorsichtig sein sollte

Es gibt Gruppen von Menschen, bei denen besonders achtsam vorgegangen werden muss.

Schwangere Frauen

Grundsätzlich kann Massage auch in der Schwangerschaft wohltuend sein – aber nicht jede Massagetechnik ist geeignet.

Insbesondere Druck auf bestimmte Akupressurpunkte kann Wehen auslösen oder Kreislaufprobleme verursachen.

Daher ist professionelle Beratung unbedingt notwendig.

Ältere Personen

Mit zunehmendem Alter verändert sich das Gewebe, die Gelenke und die Knochenstruktur.

Eine zu intensive Dehnung oder zu hoher Druck kann statt Entspannung zu ernsthaften Verletzungen führen.

Menschen mit Osteoporose

Bei starkem Knochenschwund kann jede Manipulation lebensbedrohlich werden.

Thai-Massagen beinhalten oft Dehntechniken, die das Skelettsystem belasten.

Daher sollte eine individuelle Risikoabschätzung vorgenommen werden.

Zusätzliche Kontraindikationen: Klein, aber nicht harmlos

Es gibt scheinbar harmlose Beispiele, bei denen eine Massage ebenfalls ungeeignet ist.

  • Hautausschläge oder Pilzerkrankungen: Gefahr der Ausbreitung durch Reibung
  • Thrombosen: Gefahr, dass sich Gerinnsel lösen
  • Starke Migräne-Attacken: Zu viel Reizung kann Beschwerden verstärken
  • Blutgerinnungsstörungen: Gefahr innerer Blutungen

Auch psychische Erkrankungen wie akute Depressionen können eine Kontraindikation darstellen – zumindest für intensive Körperarbeit.

Was tun, wenn man unsicher ist?

Bei Zweifeln sollte man immer zuerst einen medizinischen Rat einholen.

Professionelle Thai-Massage-Therapeuten arbeiten in der Regel eng mit gesundheitlichen Empfehlungen.

Ein seriöser Salon wird niemals behandeln, wenn gesundheitliche Risiken nicht ausgeschlossen sind.

Selbstauskunft und Gesundheitsfragebogen

In vielen qualifizierten Studios gehört ein Anamneseformular zur ersten Sitzung dazu.

Hier kann der Kunde besondere Beschwerden oder Erkrankungen angeben, damit der Therapeut gezielt reagieren kann.

Diese Selbstauskunft ist nicht nur Höflichkeit, sondern Schutzmaßnahme.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein 67-jähriger Kunde in Winterthur wollte nach einem Wanderurlaub seine Rückenschmerzen lösen lassen.

Er buchte eine traditionelle Thai-Massage – eine Methode, die er bereits in Thailand kennengelernt hatte.

Doch was die Masseurin nicht wusste: Der Kunde hatte vor wenigen Monaten eine Schulteroperation hinter sich und litt an Arteriosklerose.

Nach den ersten 15 Minuten klagte er über Schwindel, starkes Herzklopfen und Schmerzen im Brustbereich.

Die Behandlung wurde sofort abgebrochen, und ein Notarzt konsultiert.

Im Spital wurde festgestellt, dass die Massage mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Herzrhythmusstörung ausgelöst hatte.

Der Kunde hatte vergessen, seine Vorerkrankungen im Anamnesebogen einzutragen – was beinahe drastische Folgen hatte.

Seitdem kooperiert das Massageinstitut mit einem Kardiologen und führt verpflichtende Erstgespräche durch.

Diese Geschichte zeigt: Transparente Kommunikation und medizinisches Wissen sind essenziell.

Wie erkennt man einen verantwortungsvollen Thai-Massage-Salon?

Nicht jeder Anbieter in der Schweiz arbeitet nach den höchsten Standards.

  • Fragt der Therapeut nach bestehenden Krankheiten?
  • Wird ein Gesundheitsfragebogen ausgefüllt?
  • Erklärt man Ihnen, welche Griffe verwendet werden?
  • Besteht eine Zusammenarbeit mit Ärzten oder Heilpraktikern?

Ein professioneller Salon klärt immer zuerst auf und therapiert nicht einfach blind drauflos.

Häufige Fragen rund um Kontraindikationen bei Thai-Massagen

Kann ich bei Rückenschmerzen trotzdem eine Thai-Massage machen?

Grundsätzlich ja – aber nur, wenn keine Bandscheibenvorwölbung, Entzündung oder frischer Unfall vorliegt.

Ein vorheriger ärztlicher Check ist empfehlenswert.

Sind Kopfschmerzen ein Hinderungsgrund?

Leichte Spannungskopfschmerzen können behandelt werden – aber bei starker Migräne ist Vorsicht geboten.

In akuten Phasen sollte man die Massage verschieben.

Darf ich eine Massage machen, wenn ich Blutverdünner nehme?

Das ist eine kritische Kontraindikation.

Stärkere Drucktechniken können innere Blutungen oder Hämatome auslösen.

Hier sollte man ganz klar auf sanfte Alternativen setzen oder ganz verzichten.

Macht eine Thai-Massage müde oder vital?

Das hängt vom individuellen Zustand ab – bei Erkrankten kann es zur starken Erschöpfung kommen.

Gesunde Personen berichten hingegen oft von einem gesteigerten Energiegefühl.

Wann ist eine ärztliche Rücksprache unumgänglich?

  1. Bei bekannten chronischen Krankheiten
  2. Nach Operationen oder bei Implantaten
  3. Während Schwangerschaft
  4. Bei Einnahme von Blutverdünnern
  5. Wenn Symptome wie Schwindel, Atemnot oder Schmerzen bestehen

Im Zweifelsfall schützt ärztlicher Rat nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Vertrauen zum Masseur.

Enge Zusammenarbeit ist immer ein Qualitätsmerkmal.

En resumen: Auch wenn die Thai-Massage viele Vorteile bietet, ist sie nicht für jeden geeignet.

Bei bestimmten Vorerkrankungen, akuten Beschwerden oder besonderen Lebensphasen sollte sie vermieden oder angepasst werden.

Ein echter Thai-Massage-Profi kennt diese Kontraindikationen – und wird immer zum Wohl des Kunden handeln.

Verlassen Sie sich also auf Qualität, Fachwissen und offene Kommunikation für ein sicheres Massageerlebnis.

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