Trinkgeld im Thai-Studio? Etikette-Guide

Wer ein Thai-Massage-Studio besucht, fragt sich früher oder später, ob und wie man Trinkgeld geben sollte. Ist es Pflicht? Gibt es Regeln oder Empfehlungen? Und wie viel ist angemessen? Warum ist Trinkgeld im Thai-Studio ein Thema? In der Schweiz ist das Geben von Trinkgeld kein Muss, aber durchaus gelebte Praxis. Vor allem in der Gastronomie,
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Dezember 19, 2025
Trinkgeld im Thai-Studio? Etikette-Guide

Wer ein Thai-Massage-Studio besucht, fragt sich früher oder später, ob und wie man Trinkgeld geben sollte.

Ist es Pflicht?

Gibt es Regeln oder Empfehlungen?

Und wie viel ist angemessen?

Warum ist Trinkgeld im Thai-Studio ein Thema?

In der Schweiz ist das Geben von Trinkgeld kein Muss, aber durchaus gelebte Praxis.

Vor allem in der Gastronomie, bei Coiffeuren oder im Taxigewerbe.

In Thai-Massage-Studios ist die Regelung oft weniger klar.

Deshalb herrscht gerade bei neuen Kunden eine gewisse Unsicherheit.

Unterschiedliche kulturelle Erwartungen

Die Traditionen in Thailand und in der Schweiz sind verschieden.

In Thailand ist das Trinkgeld zwar nicht verpflichtend, aber wird als Zeichen des Respekts geschätzt.

In der Schweiz hingegen wird das Trinkgeld manchmal als Bonus für ausserordentlichen Service gesehen.

Wenn diese beiden Kulturen im Thai-Studio aufeinandertreffen, entstehen Fragen zur Etikette.

Was ist angemessen? – Richtwerte für Trinkgeld in Thai-Studios

Viele fragen sich, wie viel Trinkgeld im Thai-Studio üblich oder angemessen ist.

Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab.

  • Qualität der Massage
  • Dauer der Behandlung
  • Gesamteindruck des Studios
  • Persönliche Zufriedenheit

Generell lässt sich sagen: Ein Trinkgeld zwischen CHF 5.– und CHF 20.– ist in den meisten Situationen fair.

Gerade bei einer längeren Massage von 90 bis 120 Minuten darf es auch mal etwas mehr sein.

Wurde nur eine kurze 30-Minuten-Einheit gebucht, sind auch CHF 5.– vollkommen in Ordnung.

Wichtig ist, dass das Trinkgeld auf freiwilliger Basis erfolgt.

Es sollte immer eine Anerkennung und kein Zwang sein.

Wie gibt man das Trinkgeld richtig?

Die Übergabe des Trinkgelds ist oft ein sensibler Moment.

Viele Kunden wissen nicht, ob sie das Geld direkt der Masseurin geben sollen oder an der Theke abgeben.

Die persönliche Übergabe

In Thai-Studios wird es meist geschätzt, wenn das Trinkgeld direkt und mit einem Lächeln überreicht wird.

So zeigt man Wertschätzung – nicht nur für die Leistung, sondern auch für die persönliche Verbindung.

Ein einfaches „Danke vielmal, es isch mega gwäse“ in Schweizerdeutsch kann dabei wunder wirken.

Diskretion und Respekt

Trinkgeld sollte immer diskret und respektvoll übergeben werden.

Am besten nach Abschluss der Behandlung, idealerweise beim Anziehen oder Verabschieden.

Vermeiden Sie, das Geld achtlos auf den Tresen zu legen.

Ein kurzer Blick und ein ernst gemeintes Dankeschön machen einen grossen Unterschied.

Wer bekommt das Trinkgeld im Studio?

In vielen Fällen arbeiten selbständige Masseurinnen in einem Studio als freiberufliche Kräfte.

Sie erhalten oft nur einen Teil des vom Kunden gezahlten Preises.

Deshalb ist Trinkgeld eine wichtige zusätzliche Einnahmequelle.

Einige Studios teilen das Trinkgeld unter den Mitarbeiterinnen auf, was aber nicht überall der Fall ist.

Deshalb ist es sinnvoll, das Geld gezielt der Masseurin zu geben, die einen betreut hat.

Nicht nur für den Massage-Teil

Auch das Empfangspersonal trägt zum positiven Erlebnis bei.

Seien es Tee und Handtuch oder einfach eine freundliche Begrüssung.

Wer das anerkennen möchte, kann seinen Dank in Form eines kleinen Trinkgeldes zeigen.

Beispiele aus der Praxis – Was sagen Kunden?

Maria, 42, aus Luzern, geht regelmässig ins Thai-Studio: „Für mich ist Trinkgeld selbstverständlich.“

Sie gibt meist CHF 10.– extra für eine 60-minütige Behandlung.

„Ich merke, wie sich die Frauen freuen – das merkt man sofort“, erzählt sie.

André, 53, aus Zürich: „Beim ersten Mal wusste ich nicht, ob das ankommt oder unhöflich ist.“

Nach dem dritten Besuch fragte er einfach kurz nach – das kam sehr positiv an.

Viele Studios sind offen für Fragen dieser Art und erklären gerne, wie Trinkgeld gehandhabt wird.

Eine Erfahrung, die zum Umdenken führte

Ein Schweizer Kunde berichtete Folgendes:

„Bei meinem zweiten Besuch im Thai-Studio war ich besonders müde und hatte Schmerzen im Nackenbereich.“

Die Masseurin erkannte das sofort und passte die Technik spontan an.

Nach einer Stunde fühlte er sich wie ein neuer Mensch.

„Es war eine der besten Behandlungen meines Lebens.» Ich gab CHF 20.– und sie war sichtlich gerührt.“

Was viele nicht wissen: In Thailand ist es üblich, der Masseurin eine kleine Geste in bar mitzugeben – oft auch als Teil spiritueller Dankbarkeit.

Diese Haltung hat sich auch in viele Schweizer Thai-Studios übertragen.

Was passiert, wenn man kein Trinkgeld gibt?

Natürlich bleibt jedem Kunden selbst überlassen, ob er etwas gibt oder nicht.

In Thai-Studios besteht kein Trinkgeldzwang.

Guter Service wird auch ohne Extra-Auszahlung geboten.

Doch wer regelmässig kommt und Wert auf eine längerfristige Beziehung legt, zeigt mit einem kleinen Extra oft grosse Anerkennung.

Eine Geste mit langfristiger Wirkung

Kunden, die regelmässig bezeugen, dass sie die Arbeit zu schätzen wissen, erleben oft noch aufmerksamere Behandlungen.

Das bedeutet bessere Erholung und ein tieferes Vertrauensverhältnis.

Mit anderen Worten: Es lohnt sich – für beide Seiten.

Alternativen zum Trinkgeld

Wer kein Bargeld dabei hat oder lieber anders seine Dankbarkeit zeigen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten.

  • Positive Google- oder TripAdvisor-Bewertungen
  • Empfehlungen an Freunde und Familie
  • Kleine Aufmerksamkeiten wie Schokolade oder Tee

Gerade öffentliche Bewertungen helfen den Studios sehr.

Sie erhöhen Sichtbarkeit und Vertrauen bei potenziellen neuen Kunden.

Solche Gesten werden oft mit grosser Freude angenommen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Trinkgeld im Thai-Massage-Studio

Muss ich jedes Mal Trinkgeld geben?

Nein, es ist keine Pflicht.

Aber ein Zeichen der Wertschätzung, das gern gesehen wird.

Ist ein Trinkgeld in Prozenten üblich?

Nein, im Gegensatz zur Gastronomie ist in Thai-Studios ein fixer Betrag üblicher.

Gibt es Studios, in denen Trinkgeld unerwünscht ist?

Selten, aber es kommt vor.

Manche Studios legen Wert auf eine klare Preisstruktur ohne Nebengeräusche.

Fragen Sie im Zweifelsfall diskret nach.

Macht Trinkgeld einen Unterschied?

Viele Masseurinnen berichten, dass sie besonders motiviert sind, wenn Kunden ihre Arbeit wertschätzen.

Ein kleiner Betrag kann einen grossen Unterschied im persönlichen Umgang ausmachen.

Was ist besser: Bar oder via Karte?

Trinkgeld wird meist bar überreicht.

Die wenigsten Kartengeräte erlauben separates Trinkgeld.

Eine direkte Barzahlung stellt zudem sicher, dass es auch tatsächlich bei der Masseurin ankommt.

Daher: Wenn möglich, etwas Bargeld einstecken.

Kulturelle Sensibilität nicht vergessen

Thailändische Masseurinnen empfinden Respekt und Höflichkeit als sehr wichtig.

Ein liebes Wort oder ein höfliches Lächeln kann manchmal mehr bedeuten als Geld.

Doch Trinkgeld ist ebenfalls eine Form, Dankbarkeit respektvoll auszudrücken.

Wenn man dies liebevoll und höflich übergibt, wird es fast immer positiv aufgefasst.

Und sorgt für eine gute Atmosphäre im Studio.

Gerade bei regelmässigen Besuchen entstehen so Beziehungen, die auf gegenseitigem Vertrauen beruhen.

Und das ist einer der schönsten Aspekte beim Besuch eines Thai-Studios.

Es geht nicht nur um den Körper – sondern auch um die menschliche Verbindung.

Und auch eine kleine Anerkennung in Form von Trinkgeld kann viel Positives bewirken.

Ein einfaches Dankeschön – gewechselt in eine kleine Geste – schafft oft tieferes Wohlgefühl für beide Seiten.

In diesem Sinne: Beim nächsten Besuch vielleicht ein Lächeln mehr – und ein paar Franken extra.

So wird jede Massage ein kleines Stück besser.

Und das lohnt sich.

Insgesamt gilt: Trinkgeld im Thai-Studio ist kein Muss, aber eine herzlich willkommene Geste.

Es fördert nicht nur die Motivation der Masseurinnen, sondern auch ein positives Klima.

Zufriedene Kunden, glückliche Mitarbeiterinnen – das ist das Ziel.

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